Hamburg, 22. Januar 2025. 500 Milliarden US-Dollar in KI-Rechenzentren: Mit dem Projekt Stargate setzt die Trump-Regierung gleich zu Beginn ihrer Amtszeit neue Maßstäbe. Tatsächlich hat das Projekt in Abilene das Potenzial, die Wettbewerbsfähigkeit der USA beim Schlüsselthema Künstliche Intelligenz in den kommenden Jahren zu sichern – ein wichtiger Faktor im Rennen mit China, meint Axel Brosey, Senior Fund Manager der LAIQON Gruppe. Wer die größten Nutznießer sind - und warum gerade auch Erneuerbare Energien profitieren dürften, erklärt der Finanzexperte in seinem LAIQON Research Spotlight.
Gerüchte gab es schon länger, jetzt wurde das Project Stargate offiziell in einer Pressekonferenz von Präsident Trump zusammen mit prominenter Beteiligung aus dem Technologie Bereich bestätigt. Das Großvorhaben wird von dem japanischen Investor Softbank, dem Cloud-Giganten Oracle und dem ChatGPT-Entwickler OpenAI geleitet. Mit Unterstützung von der US-Regierung, sollen über die kommenden vier Jahre rund 500 Milliarden US-Dollar in Rechenzentren für künstliche Intelligenz in Abilene in Texas (USA), investiert werden. Laut Plan werden zunächst zehn Rechenzentren gebaut, im Laufe der Zeit sollen 20 weitere Rechenzentren dazukommen.
Immense strategische Bedeutung für US-Wirtschaft
Für die globale Wettbewerbsfähigkeit der USA könnte das Projekt in den kommenden Jahren durchaus bedeutend sein. Immerhin soll Stargate das Land als führende Nation im Bereich der künstlichen Intelligenz positionieren – insbesondere gegenüber globalen Akteuren wie China. Die erheblichen finanziellen Investitionen in Kombination mit dem erforderlichen Know-how, das in das Vorhaben fließt, zeigen wie wichtig das Vorhaben für die Trump-Regierung ist.
Und die Potenziale die ein Projekt dieser Größenordnung bietet, sind durchaus beachtlich. So soll zwar zunächst ein besonderer Fokus auf Anwendungen von KI im Gesundheitssektor liegen – insbesondere zur Früherkennung von Krankheiten wie Krebs. Dies ist aber vermutlich nur ein Teilbereich und es ist davon auszugehen, dass das Projekt auch eine hohe Bedeutung für viel weitere Bereiche, wie beispielsweise den Verteidigungssektor haben wird.
Bau-, Tech-, und EE-Unternehmen als Profiteure
Kurz- und Mittelfristig werden während der Investitionsphase neben lokalen Bau- und Infrastrukturunternehmen sicherlich die Lieferanten für Hard- und Software von Stargate profitieren. Schließlich werden für die Rechenzentren Millionen von Rechenchips und Speichereinheiten, sowie Netzwerkinfrastruktur benötigt. Unternehmen wie Nvidia, Oracle, ARM, Arista Network, Microsoft und sein Partner Open AI sollten davon besonders profitieren. Des Weiteren wird die Softbank als einer der größten Investoren und gleichzeitig durch seine direkten Beteiligungen an Technologieunternehmen wie ARM und NVIDIA profitieren. Interessant dürfte das Projekt jedoch auch für Unternehmen aus dem erneuerbaren Energiebereich werden - immerhin wird das Projekt enorme Mengen an Energie verschlingen, von dem diese Unternehmen profitieren dürften.
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Über die LAIQON AG:
Die LAIQON AG (LQAG, ISIN: DE000A12UP29) ist ein stark wachsender Premium Wealth Spezialist mit Fokus auf nachhaltige Kapitalanlagen mit einem verwalteten Vermögen von rund 6,5 Mrd. EUR (Stand: 30.06.2024). Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg und Büros in Frankfurt, München und Berlin bietet institutionellen und privaten Anlegern ein Portfolio aus aktiv- und KI-gemanagten Fonds sowie individuelle Vermögensverwaltung an. Mit seiner KI-Tochter LAIC® und dem selbst entwickelten LAIC ADVISOR® gehört LAIQON zu den Vorreitern für Künstliche Intelligenz im Asset Management. LAIQON setzt auch bei seinen Prozessen und im Datenmanagement auf modernste Plattform-Technologie. Dank seiner voll integrierten Digitalen Asset Plattform (DAP 4.0) kann die LAIQON Gruppe ihren Service vom Onboarding bis zum Reporting voll digital abbilden, skalieren und ihre Produkte und Services Dritten als White Label-Partner zur Verfügung stellen.